Die 10 aktuellsten Einträge aus Sicherheitsanforderungen

Auf dieser Seite finden Sie die letzten 10 Einträge, die ich im Bereich Sicherheitsanforderungen eingestellt habe.

Sicher reduzierte Geschwindigkeit oder nur reduzierte Geschwindigkeit?

Anhang I Nr. 1.2.5 verlangt die Installation eines Betriebsartenwahlschalters, wenn bei einer Maschine mehrere Steuerungs- oder Betriebsarten mit unterschiedlichen Schutzmaßnahmen und/oder Arbeitsverfahren möglich sind. Der Betriebsartenwahlschalter erlaubt es zwischen den Schutzmaßnahmen umzuschalten, die auf die jeweilige Betriebsart abgestimmt sind. Neben dem Normalbetrieb ist eine dieser Betriebsarten z. B. der Einrichtbetrieb.

In verschiedenen Betriebsarten müssen regelmäßig Schutzmaßnahmen, die im Normalbetrieb verwendet werden, ausgeschaltet werden. Zum Einrichten kann es z. B. notwendig sein, dass der Bediener im inneren Bereich der Maschine, d. h. hinter den eigentlichen Schutzeinrichtungen, arbeiten muss. Er muss dabei unter Umständen den laufenden Prozess der Maschine beobachten, um die optimale Einstellung der Maschine zu finden, wie z.B. beim Teachen eines Industrieroboters. Auch wenn für diese Lebensphase der Maschine nur besonders geschultes Personal eingesetzt wird, müssen hier die abgestuften Maßnahmen nach dem Konzept der integrierten Sicherheit beachtet werden – siehe Anhang I, Nr. 1.1.2. des Anhang I der Maschinenrichtlinie. Die vorgegebene Rangfolge ist in jeder Betriebsart einzuhalten:


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    Beispiele für sicher reduzierte Geschwindigkeiten

    Welche Geschwindigkeit noch als sicher angesehen werden kann, ist in verschiedenen harmonisierten Normen festgelegt, z. B.:

    • EN 1010-1 bis 4 "Konstruktion und Bau von Druck- und Papierverarbeitungsmaschinen"
    • EN 1034-1:2000+A1:2010 "Sicherheit von Maschinen - Sicherheitstechnische Anforderungen an Konstruktion und Bau von Maschinen der Papierherstellung und Ausrüstung - Teil 1: Gemeinsame Anforderungen"
    • EN 10218-1:2011 "Industrieroboter - Sicherheitsanforderungen / Roboter"
    • EN 10218-2:2011 "Industrieroboter - Sicherheitsanforderungen / Robotersysteme und Integration"

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    Häufiger Eingriff?

    Die Maschinenrichtlinie 2006/42/EG verlangt eine "bewegliche trennende Schutzeinrichtungen mit Verriegelung" wenn häufige Eingriffe in den geschützten Bereich vorgesehen sind. Was häufig in diesem Sinne ist, beschreibt die EN ISO 14120:2015 "Sicherheit von Maschinen - Trennende Schutzeinrichtungen - Allgemeine Anforderungen an Gestaltung und Bau von feststehenden und beweglichen trennenden Schutzeinrichtungen" in Ihrem Kapitel 6.4.4.1 a):

    "a) Bewegliche trennende Schutzeinrichtung, wenn die Häufigkeit des Zugangs vorhersehbar hoch ist (z. B. mehr als einmal pro Woche)"


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    EU-Leitfaden Edition 2.1 "§ 250 Kennzeichnung der Maschinen"

    Nummer 1.7.3 Absatz 1 befasst sich mit den Angaben, die zusätzlich zu sonstigen Informationen und Warnhinweisen für die Benutzer auf allen Maschinen angegeben werden müssen. Obwohl die Richtlinie keine Kennzeichnung für unvollständige Maschinen (UM) vorsieht, wäre es eine gute Praxis, UM mit ausreichenden Identitätsinformationen zu kennzeichnen, um eindeutig auf ihre Montageanleitungen und ihre Einbauerklärung zu verweisen. Wenn eine UM anderen Rechtsvorschriften (z. B. ATEX, Niederspannungsrichtlinie usw.) unterliegt, muss sie entsprechend den Anforderungen dieser anderen Rechtsvorschriften gekennzeichnet sein. Abgesehen von der CE-Kennzeichnung und der ATEX-Kennzeichnung wird in Nummer 1.7.3 keine besondere Form für die Kennzeichnung auf der Maschine festgelegt, sofern sie erkennbar, leserlich und dauerhaft angebracht ist. Die Kennzeichnung muss also an einer von außen sichtbaren Stelle an der Maschine angebracht werden und darf nicht hinter oder unter Maschinenteilen versteckt sein. Die verwendeten Lettern müssen unter Berücksichtigung der Maschinengröße ausreichend groß dimensioniert sein, sodass sie leicht ablesbar sind. Das verwendete Kennzeichnungsverfahren muss so gestaltet sein, dass die Kennzeichnung während der Lebensdauer der Maschine nicht verschwindet, wobei die vorhersehbaren Nutzungsbedingungen zu berücksichtigen sind. Wird die Kennzeichnung auf einem Schild angebracht, muss dieses dauerhaft mit der Maschine verbunden sein, vorzugsweise durch Schweißen, Vernieten oder Kleben.

    Bei Produkten, die zu klein sind, um eine lesbare Kennzeichnung der Angaben zu tragen, die entsprechend Nummer 1.7.3 vorgeschrieben sind, kann die Kennzeichnung auf einem dauerhaft gestalteten Etikett angebracht werden, das am Produkt befestigt wird (wobei gewährleistet sein muss, dass das einwandfreie Funktionieren der Maschine nicht beeinträchtigt wird).


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    EU-Leitfaden Edition 2.1 "§ 290 Betriebsanleitung"

    Hinweis:
    Das nachfolgende Papier wurde von Dipl.-Ing. Hans-J. Ostermann übersetzt.

    (a) Die Betriebsanleitung muss umfassende Informationen über den Betrieb der Maschine enthalten in Bezug auf Einfüllen, Verwendung, Einstellung und Düsenreichweiten, Kontrollen, nicht zu verwendende Arten von Pestiziden, Merkmale der Maschine, spezifische Anleitungen. Sie muss auch Informationen über die zur Vermeidung von Verschüttungen zu verwendenden Techniken enthalten, die Art von: Behältern (wie Größe, Materialien, Ausführung), die verwendet werden sollten; Mischgeräte und wie diese gereinigt werden sollten und insbesondere die Mittel zur Entsorgung von Reinigungsflüssigkeit und Pestizidabfall. Die Vorsichtsmaßnahmen, die beim Transport der Ausrüstung zu treffen sind, wie z.B. Pestizide isoliert werden, um die Möglichkeit des Verschüttens zu minimieren und wie gegebenenfalls Auslegerabschnitte usw. von Pestiziden gereinigt werden.


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    EULeitfaden Edition 2.1 "§ 289 Kennzeichnung von Düsen, Sieben und Filtern und von Pestiziden im Einsatz"

    Hinweis:
    Das nachfolgende Papier wurde von Dipl.-Ing. Hans-J. Ostermann übersetzt.

    Düsen - außer denen von pneumatischen Nebelgebläsen -, Sieben und Filtern, die an den Pestizidausbringungsgeräten angebracht oder als Ersatzteile / Verbrauchsmaterialien geliefert werden, müssen deutlich gekennzeichnet oder identifiziert sein, um Informationen über Details zu ihrer Art und Größe zu liefern, damit der Bediener sicherstellen kann den richtigen Typ angebaut zu haben. Es ist vorzuziehen, nach Bedarf ein Kennzeichnungssystem unter Nutzung geeigneter Codes zu verwenden, das leicht zu verstehen ist. Düsen für pneumatische Nebelgebläse, von denen nicht erwartet wird, dass sie innerhalb der Lebensdauer der Maschine ersetzt oder ausgetauscht werden müssen, müssen nicht so gekennzeichnet sein.


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    EU-Leitfaden Edition 2.1 "§ 289 Kennzeichnung von Düsen, Sieben und Filtern und von Pestiziden im Einsatz"

    Hinweis:
    Das nachfolgende Papier wurde von Dipl.-Ing. Hans-J. Ostermann übersetzt.

    Düsen - außer denen von pneumatischen Nebelgebläsen -, Sieben und Filtern, die an den Pestizidausbringungsgeräten angebracht oder als Ersatzteile / Verbrauchsmaterialien geliefert werden, müssen deutlich gekennzeichnet oder identifiziert sein, um Informationen über Details zu ihrer Art und Größe zu liefern, damit der Bediener sicherstellen kann den richtigen Typ angebaut zu haben. Es ist vorzuziehen, nach Bedarf ein Kennzeichnungssystem unter Nutzung geeigneter Codes zu verwenden, das leicht zu verstehen ist. Düsen für pneumatische Nebelgebläse, von denen nicht erwartet wird, dass sie innerhalb der Lebensdauer der Maschine ersetzt oder ausgetauscht werden müssen, müssen nicht so gekennzeichnet sein.


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    EU-Leitfaden Edition 2.1 "§ 288 Wartung"

    Hinweis:
    Das nachfolgende Papier wurde von Dipl.-Ing. Hans-J. Ostermann übersetzt.

    Reinigung


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    EU-Leitfaden Edition 2.1 "§ 288 Wartung"

    Hinweis:
    Das nachfolgende Papier wurde von Dipl.-Ing. Hans-J. Ostermann übersetzt.

    Reinigung


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    EU-Leitfaden Edition 2.1 "§ 287 Verluste während eines Stillstands"

    Hinweis:
    Das nachfolgende Papier wurde von Dipl.-Ing. Hans-J. Ostermann übersetzt.

    Das Hauptrisiko besteht bei solchen Maschinen, die flüssige Pestizide verwenden. Hier muss die Anforderung in Abschnitt 2.4.5.4 durch eine angemessene Konstruktion (z.B. Ausführung der Rohrleitungen, Antitropfventile, Düsenabsperrventile, Sammler) erfüllt werden, um ein Mindestmaß an Spritzflüssigkeitsverlusten aus den Düsen zu gewährleisten, wenn die Flüssigkeitszufuhr abgeschaltet wurde.


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