Die 10 aktuellsten Einträge aus Sicherheitsanforderungen

Auf dieser Seite finden Sie die letzten 10 Einträge, die ich im Bereich Sicherheitsanforderungen eingestellt habe.

DIN EN ISO 14119: Sicherheit von Maschinen - Verriegelungseinrichtungen in Verbindung mit trennenden Schutzeinrichtungen - Leitsätze für Gestaltung und Auswahl

In der Zeitschrift Technische Sicherheit - Ausgabe 4/2014 des Springer-VDI-Verlag hat Dipl.-Ing. Ralf Apfeld, Institut für Arbeitsschutz der DGUV (IFA) in einem Fachartikel die Neuerungen der DIN EN ISO 14119 gegenüber der DIN EN 1088, beide "Sicherheit von Maschinen - Verriegelungseinrichtungen in Verbindung mit trennenden Schutzeinrichtungen - Leitsätze für Gestaltung und Auswahl", vorgestellt.

Der Artikel

Überwachung von Schutztüren
Hilfestellung durch die neue DIN EN ISO 14119


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Zusätzlich zu der Maßnahme der reduzierten Geschwindigkeit der Maschinenbewegungen müssen immer auch die anderen drei in Nr. 1.2.5 des Anhang I der Maschinenrichtlinie aufgeführten Maßnahmen getroffen werden. Hier handelt es sich um eine sogenannte "und-Verknüpfung". Diese "und-Verknüpfung" wird mit dem letzten Absatz von Nr. 1.2.5 scheinbar etwas "aufgeweicht". Weicht man von den festgelegten Maßnahmen ab, sind allerdings strenge Bedingungen zu beachten. Der Hersteller der Maschine ist nämlich auch in diesem Fall immer verantwortlich, dass auf Basis seiner Lösung "ein sicherer Arbeitsbereich gewährleistet ist". Siehe hierzu auch eine deutliche Aussage in § 204 des EU-Guides zur Maschinenrichtlinie:

"It should be underlined that these means must be integrated in the design and construction of the


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Auswahl und Anbringung von Verriegelungseinrichtungen

Die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung e.V. (DGUV) hat im August 2014 eine DGUV-Information herausgegeben, die sich zum Ziel gesetzt hat "Anregungen und Hinweise für die richtige Auswahl und Anbringung von Verriegelungseinrichtungen für Sicherheitsfunktionen zu geben". Diese Information wurde im Dezember 2015 aktualisiert. Siehe hierzu:

Auswahl und Anbringung von Verriegelungseinrichtungen

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Betriebsanleitung - Interpretation

Nach  Artikel 5 c der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG muss der Hersteller einer Maschine / Maschinenanlage "insbesondere die erforderlichen Informationen, wie die Betriebsanleitung zur Verfügung stellen".

Nach Anhang I, Nr. 1.7.4 muss jeder Maschine "eine Betriebsanleitung beiliegen" oder wie es in der Originalfassung der Richtlinie heißt "must be accompanied". Dabei kann "must be accompanied" wie in der deutschen Fassung geschehen als "muss beiligen" übersetzt werden, allerdings auch als "muss begleitet werden", was dem Rechtstext in Artikel 5c näher kommt. Klar ist allerdings, dass der Hersteller sicher stellen muss, dass der Käufer mit der Maschine auch die entsprechende Betriebsanleitung erhält. Nicht unbedingt muss man aus dem Richtlinientext und hier insbesondere aus Artikel 5 Abs. 1 c ableiten, dass Maschine und Betriebsanleitung zusammen in einer Verpackungseinheit enthalten sein müssen. Gerade bei größeren Maschinen und Anlagen wird es aus rein praktischen Gründen notwendig sein, Maschine und Betriebsanleitung im Rahmen des Versands zu trennen. Der Hersteller muss allerdings sicher stellen, dass die Betriebsanleitung rechtzeitig beim Käufer vorliegt.


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EU-Leitfaden "§ 202 NOT-HALT-Befehlsgeräte"

Ein NOT-HALT-Befehlsgerät enthält eine spezielle Befehlseinrichtung, die mit der Steuerung verbunden ist und einen Befehl zum Stillsetzen übermittelt, sowie die Komponenten und Systeme, die erforderlich sind, um die gefährlichen Maschinenfunktionen so rasch wie möglich zu stoppen, ohne weitere Risiken zu verursachen.

NOT-HALT-Befehlsgeräte sollen es den Bedienern ermöglichen, die gefährlichen Maschinenfunktionen so rasch wie möglich abzuschalten, wenn, trotz der anderen bereits ergriffenen Schutzmaßnahmen, eine Gefährdungssituation oder ein Gefährdungsereignis eintritt. Die NOT-HALT-Funktion bietet für sich alleine keinen Schutz, weshalb im letzten Satz in Nummer 1.2.4.3 betont wird, dass der Einbau eines NOT-HALT-Befehlsgeräts andere Schutzmaßnahmen wie trennende und nichttrennende Schutzeinrichtungen ergänzt, aber keinen Ersatz für derartige Maßnahmen darstellt. Jedoch kann ein NOT-HALT den Bedienern ermöglichen zu verhindern, dass eine gefährliche Situation zu einem Unfall führt, oder zumindest die Schwere der Folgen eines Unfalls abzumildern. Außerdem kann ein NOTHALT den Bedienern ermöglichen zu verhindern, dass eine Maschinenfehlfunktion zu einem Maschinenschaden führt.


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EU-Leitfaden "§ 362 Zusätzliche Anforderungen an Maschinen, die zum Einsatz unter Tage bestimmt sind"

In Anhang I Teil 5 werden zusätzliche grundlegende Sicherheits- und Gesundheitsschutzanforderungen für Maschinen festgelegt, die zum Einsatz unter Tage bestimmt sind. Diese gelten für die betreffenden Maschinen zusätzlich zu den entsprechenden Anforderungen in Anhang I Teil 1 sowie gegebenenfalls zusätzlich zu den Anforderungen in den übrigen Teilen von Anhang I – siehe § 163: Anmerkungen zum allgemeinen Grundsatz 4.

Der eingeschränkte Anwendungsbereich des Begriffs "Einsatz unter Tage" wurde im Protokoll der Tagung des Rates vom 20. Juni 1991 angegeben, als diese Anforderung erstmals in die Maschinenrichtlinie eingeführt wurde:

„Arbeiten in Tiefgaragen, unterirdischen Ladenpassagen, Kellern, Pilzzuchtanlagen und an ähnlichen Orten gelten nicht als Arbeiten unter Tage.“


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EU-Leitfaden "§ 361 Betriebsanleitung für Maschinen zum Heben von Lasten"

Die Anforderung in Nummer 4.4.2 gilt für Maschinen zum Heben von Lasten im engeren Sinn sowie für auswechselbare Ausrüstungen zum Heben von Lasten.

Im ersten Aufzählungspunkt in Nummer 4.4.2 Buchstabe a wird nochmals darauf hingewiesen, dass der Benutzer und der Bediener unbedingt über die maximale Tragfähigkeit der Maschine unterrichtet werden müssen.

Der zweite und dritte Aufzählungspunkt von Nummer 4.4.2 Buchstabe a beziehen sich auf die Montage von Maschinen zum Heben von Lasten, um deren Standsicherheit zu gewährleisten. Diese Anforderungen ergänzen die allgemeinen Anforderungen an die


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EU-Leitfaden "§ 360 Betriebsanleitung von Lastaufnahmemitteln"

Die Anforderung in Nummer 4.4.1 gilt für Lastaufnahmemittel einschließlich Anschlagmitteln und Bestandteilen von Anschlagmitteln, die als separate Lastaufnahmemittel verwendet werden können – siehe § 43: Anmerkungen zu Artikel 2 Buchstabe d.

Die Betriebsanleitung von Lastaufnahmemitteln kann Teil eines Verkaufsdokuments, beispielsweise eines Produktkatalogs, sein, der Hersteller hat jedoch dafür zu sorgen, dass mit jedem Lastaufnahmemittel bzw. jedem Lieferlos von Lastaufnahmemitteln ein Exemplar dieses Dokuments mitgeliefert wird.


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EU-Leitfaden "§ 359 Kennzeichnung von Maschinen zum Heben von Lasten"

Die Anforderungen in Nummer 4.3.3 gelten für Maschinen zum Heben von Lasten im engeren Sinn und für auswechselbare Ausrüstungen zum Heben von Lasten. Sie ergänzen die Anforderungen im Zusammenhang mit der Kennzeichnung von Maschinen gemäß Nummer 1.7.3.

In Nummer 4.3.3 ist angegeben, dass die maximale Tragfähigkeit „an gut sichtbarer Stelle“ anzugeben ist. Dieser Anforderung kommt mehr Gewicht zu als den Anforderungen an andere Kennzeichnungen gemäß Nummer 1.7.3, die lediglich „erkennbar“ sein müssen. Dies bedeutet, dass die maximale Tragfähigkeit so an der Maschine angegeben werden muss, dass sie vom Bedienungspersonal leicht erkannt werden kann. Die Angabe der


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EU-Leitfaden "§ 357 Informationen und Kennzeichnungen der Ketten, Seile und Gurte"

Die Anforderungen in Nummer 4.3.1 gelten für Produkte, die in Artikel 1 Absatz 1 Buchstabe e aufgeführt sind und in Artikel 2 Buchstabe e definiert werden – siehe § 44: Anmerkungen zu Artikel 2 Buchstabe e.

Die in Nummer 4.3.1 vorgeschriebenen Kennzeichnungen ergänzen die Anforderungen an die Kennzeichnung in Nummer 1.7.3siehe § 250: Anmerkungen zu Nummer 1.7.3.


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