Die 10 aktuellsten Einträge aus Sicherheitsanforderungen

Auf dieser Seite finden Sie die letzten 10 Einträge, die ich im Bereich Sicherheitsanforderungen eingestellt habe.

EU-Leitfaden Edition 2.1 "§ 184 Sicherheit und Zuverlässigkeit von Steuerungen"

Die Steuerung von Maschinen ist das System, welches auf Eingabesignale von Teilen der Maschine, von Bedienern, von externen Steuerungseinrichtungen oder einer beliebigen Kombination davon reagiert und entsprechende Ausgangssignale an die Stellelemente der Maschine sendet, um zu bewirken, dass die Maschine in der beabsichtigten Weise arbeitet. Steuerungen können unterschiedliche Technologien oder Technologiekombinationen verwenden, wie beispielsweise mechanische, hydraulische, pneumatische, elektrische oder elektronische Technologien. Die Nutzung elektronische Steuerungen, die programmierbar sind, war und ist seit in Kraft treten der Richtlinie wesentlich häufiger gebräuchlich.

Die Konstruktion und der Bau der Steuerung, um einen sicheren und zuverlässigen Maschinenbetrieb zu gewährleisten, sind entscheidende Faktoren, um die Sicherheit der Maschine als Ganzes zu gewährleisten. Die Bediener müssen in der Lage sein sicherzustellen, dass die Maschine jederzeit sicher und erwartungsgemäß funktioniert.

Die in Nummer 1.2.1 festgelegten Anforderungen gelten für sämtliche Teile der Steuerung, die bei einer Störung oder einem Ausfall zu Gefährdungen durch unbeabsichtigtes oder unerwartetes Verhalten der Maschine führen können. Sie sind besonders wichtig für Konstruktion und Bau von den Teilen der Steuerung zugehörig zu Sicherheitsfunktionen wie zum Beispiel die zugehörigen Teile der Steuerung zu Verriegelungseinrichtungen und Zuhaltungen für trennende Schutzeinrichtungen, zu nichttrennenden Schutzeinrichtungen oder NOT-HALT-Befehlsgeräten, da ein Ausfall sicherheitsbezogener Teile der Steuerung zu Gefährdungssituationen führen kann, wenn die entsprechende Sicherheitsfunktion in der Folge aktiviert werden muss. Bestimmte Sicherheitsfunktionen können auch Betriebsfunktionen sein, zum Beispiel eine Zweihandschaltung.


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EU-Guide Edition 2.2 "§ 232 Ionising and non-ionising radiation from the machinery"

The requirements set out in section 1.5.10 concern risks due to emissions of radiation arising from parts of the machinery or from materials or substances used or produced by the machinery. Section 1.5.10 concerns both ionising and non-ionising radiation. Risks due to coherent optical radiation (lasers) are dealt with in section 1.5.11.

Ionising radiation includes radioactive alpha, beta and gamma radiation and X-rays. Exposure to ionising radiation causes damage to cells and can be carcinogenic.

Non-ionising radiation includes magnetic and electromagnetic radiation in the microwave and radio frequency ranges and optical radiation in the infrared, visible and ultraviolet frequency ranges. Exposure to strong magnetic fields can cause vertigo, nausea and magnetophosphenes (visual sensation of flickering lights). Exposure to microwave and radio frequency radiation may lead to heating effects and disturb nerve and muscle responses. Exposure to certain levels of optical radiation can cause burns and other injuries to the eyes and skin. Exposure to ultraviolet radiation can be carcinogenic.


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EU-Leitfaden Edition 2.2 "§ 232 Ionisierende und nicht ionisierende Strahlung der Maschine"

Die Anforderungen in Nummer 1.5.10 beziehen sich auf Risiken durch Strahlungsemissionen, die von Maschinenteilen oder von Werkstoffen oder Substanzen ausgehen, die von der Maschine verwendet oder erzeugt werden. Nummer 1.5.10 gilt sowohl für ionisierende als auch für nicht ionisierende Strahlung. Risiken infolge kohärenter optischer Strahlung (Laser) werden in Nummer 1.5.12 behandelt.

Zu ionisierender Strahlung zählen radioaktive Alpha-, Beta- und Gammastrahlung sowie Röntgenstrahlen. Die Exposition gegenüber ionisierender Strahlung verursacht Zellschädigungen und kann krebserregend sein.

Nicht ionisierende Strahlung umfasst magnetische und elektromagnetische Felder im Hochfrequenzbereich sowie optische Strahlung im infraroten, sichtbaren und ultravioletten Frequenzbereich. Durch die Einwirkung starker magnetischer Felder kann es zu Schwindelgefühlen, Übelkeit und zu Magnetophosphenen (visuelle Sinneseindrücke in Form flackernder Lichter) kommen. Bei einer Exposition durch hochfrequente Felder kann es zu Erhitzungseffekten und zur Störung der Nerven- und Muskelreaktionen kommen. Bei Grenzwertüberschreitung von optischer Strahlung kann zu Verbrennungen und anderen Schädigungen von Augen und Haut führen. Die Einwirkung ultravioletter Strahlung kann Krebs verursachen.


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Reducing the risk of fire involves taking a combination of measures with respect to the three elements of the triangle:

  • Avoiding or reducing the incorporation, the use or the production of combustible materials or substances. Such measures include, for example, the use of fireresistant materials in the construction of the machinery, the safe containment of flammable liquids, dusts or gases used or produced by the machinery and the safe removal of combustible waste – see §178: comments on section 1.1.3;
  • Preventing overheating of the machinery itself or of the materials or substances used or produced by the machinery and, where overheating may occur, detecting it and triggering the necessary corrective measures or providing a warning to the operator before it gives rise to a risk of fire;
  • Avoiding contact between combustible materials or substances and ignition sources such as, for example, sparks of mechanical or electrical origin or hot surfaces – see §222 and §223: comments on sections 1.5.1 and 1.5.2;

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EU-Guide Edition 2.2 "§ 227 Fire"

Fire created by machinery creates a serious risk for persons as well as for property, since fire may damage or destroy the machinery itself and surrounding installations and buildings.

Assessment of the fire hazard involves identifying and evaluating the three essential elements needed to start a fire, often presented in the form of a triangle:177


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EU-Leitfaden Edition 2.2 "§ 227 Brand"

Von einer Maschine ausgelöste Brände verursachen ein Risiko schwerer Personen- oder Sachschäden, da ein Brand nicht nur die Maschine selbst, sondern auch umliegende Anlagen und Gebäude zerstören kann. Die Bewertung der Brandgefahren schließt die Ermittlung und Bewertung der drei grundlegenden Elemente ein, die für das Entstehen eines Brandes gegeben sein müssen und häufig in Form eines Dreiecks dargestellt werden177:

Branddreieck

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Für die Verringerung der Brandgefahr, muss eine Kombination unterschiedlicher Maßnahmen im Hinblick auf die drei Bestandteile des Dreiecks ergriffen werden:

  • Vermeiden oder Verringern der Verwendung oder der Erzeugung brennbarer Werkstoffe oder Substanzen. Zu diesen Maßnahmen zählen unter anderem die Verwendung feuerbeständiger Werkstoffe beim Bau der Maschine, der sichere Einschluss brennbarer Flüssigkeiten, Stäube oder Gase, die von der Maschine verwendet oder erzeugt werden, sowie das sichere Entfernen brennbarer Abfälle – siehe § 178: Anmerkungen zu Nummer 1.1.3
  • Verhindern des Überhitzens der Maschine oder der Werkstoffe oder Substanzen, die von der Maschine verwendet oder erzeugt werden, und in jenen Fällen, in denen es zum Überhitzen kommen kann, Feststellen des Überhitzens und Einleiten der erforderlichen Abhilfemaßnahmen oder Hinweis an den Bediener durch ein Warnsignal, bevor hierdurch ein Brandrisiko entsteht;
  • Vermeiden des Kontaktes zwischen brennbaren Werkstoffen oder Substanzen und Zündquellen wie zum Beispiel Funken mechanischen oder elektrischen Ursprungs oder heiße Oberflächen – siehe § 222 und § 223: Anmerkungen zu Nummer 1.5.1 und 1.5.2;

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EU-Leitfaden Edition 2.2 "§ 204 Wahl der Steuerungs- oder Betriebsart"

Gegenstand von Nummer 1.2.5 sind Risiken, die auftreten können, wenn eine Maschine mit mehreren Steuerungs- oder Betriebsarten konstruiert wird. In bestimmten Fällen kann eine Maschine mit bestimmten Steuerungsarten, beispielsweise für Einstell- oder Wartungsarbeiten, konstruiert werden. In anderen Fällen sind unterschiedliche Betriebsarten beispielsweise für den Betrieb mit manueller oder automatischer Werkstückzufuhr vorgesehen. Mobile Maschinen können so konstruiert werden, dass sie von einem aufsitzenden Fahrer oder durch Fernsteuerung gesteuert werden.

Nummer 1.2.5 Absatz 1 gilt in sämtlichen derartigen Fällen und fordert, dass die unterschiedlichen Steuerungs- oder Betriebsarten jeweils nur alleine ausgeführt werden können, ausgenommen die NOT-HALT-Funktion, die in jeder gewählten Steuerungs- oder Betriebsart zur Verfügung stehen muss.

Nummer 1.2.5 Absatz 2 gilt für Betriebsarten, für die unterschiedliche Schutzmaßnahmen und Arbeitsabläufe mit unterschiedlichen Auswirkungen auf die Sicherheit erforderlich sind. Für eine Betriebsart, bei der Werkstücke manuell zugeführt werden, kann beispielsweise eine Absicherung mit beweglichen trennenden Schutzeinrichtungen mit Verriegelung oder mit nichttrennenden Schutzeinrichtungen wie zum Beispiel optoelektronischen Schutzeinrichtungen oder Zweihandschaltungen geeignet sein. Bei Betriebsarten mit automatischer Werkstückzufuhr wird die Verwendung einer Zweihandschaltung als primäre Schutzeinrichtung vermutlich nicht ausreichen.


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EU-Guide Edition 2.2 "§ 204 Mode selection"

Section 1.2.5 deals with risks that may arise when machinery is designed with several control or operating modes. In some cases, machinery may be designed with specific control modes, for example, for setting or maintenance operations. In other cases, different operating modes are foreseen, for example, for operation with manual or automatic feeding of workpieces. Mobile machinery may be designed to be controlled by a ride-on driver or by remote control.

The first paragraph of section 1.2.5 applies in all such cases and requires the different control or operating modes to be exclusive of each other, except for the emergency stop function, which must be available whichever control or operating mode is selected.

The second paragraph of section 1.2.5 applies to operating modes requiring different protective measures and work procedures having a different impact on safety. For example, for an operating mode with manual feeding of workpieces, safeguarding with interlocking moveable guards or with protective devices, such as optoelectronic protective devices or two-hand control devices, may be appropriate. For an operating mode with automatic feeding, the use of a two-hand control device as the main means of safeguarding will probably not be acceptable.


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EU-Leitfaden Edition 2.2 "§ 202 NOT-HALT-Befehlsgeräte"

Ein NOT-HALT-Befehlsgerät enthält eine spezielle Befehlseinrichtung, die mit der Steuerung verbunden ist und einen Befehl zum Stillsetzen übermittelt, sowie die Komponenten und Systeme, die erforderlich sind, um die gefährlichen Maschinenfunktionen so rasch wie möglich zu stoppen, ohne weitere Risiken zu verursachen.

NOT-HALT-Befehlsgeräte sollen es den Bedienern ermöglichen, die gefährlichen Maschinenfunktionen so rasch wie möglich abzuschalten, wenn, trotz der anderen bereits ergriffenen Schutzmaßnahmen, eine Gefährdungssituation oder ein Gefährdungsereignis eintritt. Die NOT-HALT-Funktion bietet für sich alleine keinen Schutz, weshalb im letzten Satz in Nummer 1.2.4.3 betont wird, dass der Einbau eines NOT-HALT-Befehlsgeräts andere Schutzmaßnahmen wie trennende und nichttrennende Schutzeinrichtungen ergänzt, aber keinen Ersatz für derartige Maßnahmen darstellt. Jedoch kann ein NOT-HALT den Bedienern ermöglichen zu verhindern, dass eine gefährliche Situation zu einem Unfall führt, oder zumindest die Schwere der Folgen eines Unfalls abzumildern. Außerdem kann ein NOTHALT den Bedienern ermöglichen zu verhindern, dass eine Maschinenfehlfunktion zu einem Maschinenschaden führt.


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