Die 10 aktuellsten Einträge aus Gebrauchtmaschinen

Auf dieser Seite finden Sie die letzten 10 Einträge, die ich im Bereich Gebrauchtmaschinen eingestellt habe.

Wiederaufarbeiten einer Gebrauchtmaschine

Nach § 2 Nr. 14 des Produktsicherheitsgesetzes ist Hersteller, wer 

"ein Produkt wiederaufarbeitet ... und dieses anschließend auf dem Markt bereitstellt,"

Nicht definiert ist, was der Gesetzgeber, der mit dem Begriff "wiederaufarbeiten", mit dem er insbesondere eine Anforderung der Produktsicherheitsrichtlinie 2001/95/EG aufgreift, meint. Nach der allgemeinen Anschauung versteht man hierunter:


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Beinflussung von Sicherheitseigenschaften

Nach § 2 Nr. 14 Produktsicherheitsgesetz -ProdSG- ist Hersteller eines Verbraucherproduktes, wer

"b) ... die Sicherheitseigenschaften eines Verbraucherprodukts beeinflusst und dieses anschließend auf dem Markt bereitstellt,"

Hier kommt es also nur darauf an, dass ein Wirtschaftsakteur die "Sicherheitseigenschaften eines Verbraucherprodukts beeinflusst"


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Wesentliche Veränderung: Rechtliche Basis

Das Produktsicherheitsgesetz ProdSG erfasst

  • das Bereitstellen,
  • das Ausstellung
    und
  • die erste Verwendung

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Hilfestellung des IFA

Das IFA hat in seinem Report 2/2016 eine Matrixmethode zur Programmierung von SSPSen beschrieben.

In Abschnitt 5.3 findet sich:
"Bei Änderungen in der Software müssen geeignete Entwicklungsmaßnahmen stattfinden. Dies umfasst die Dokumentation aller Änderungen und eine Einflussanalyse. Anhand der Einflussanalyse kann der Aufwand für die erneut notwendige Aktivitäten nach dem V-Modell abgeschätzt werden."

In Abschnitt 5.9 wird zur Verknüpfung von Programmteilen ausgesagt:
"Mit einer inhaltlichen Kopplung zweier Module sind diese nicht mehr unabhängig. Beide Module müssen verstanden werden, um Codeänderungen bewerten zu können. Damit ist z. B. gemeint, dass ...


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Nachweis des Einflusses nach Norm

  • Welche Sicherheitsfunktionen müssen nach einer Änderung der sicherheitsrelevanten Software erneut validiert werden?
  • Wie kann nachgewiesen werden, dass kein Einfluss des geänderten / neuen Programmteils auf den restlichen Programmteil besteht?

Die EN ISO 13849-2:2012 behandelt das Thema "Sicherheit von Maschinen - Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen - Teil 2: Validierung".

In Kapitel 5 beschreibt die 13849-2 die Validierung durch Analyse.


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Interpretation - sicherheitsrelevante Steuerung

Ändert man das sicherheitsrelevante Programm, muss man nach EU-Blue Guide nachweisen, dass diese Änderungen keinen Einfluss auf die bestehende Sicherheits-Steuerung haben können.

Nach BMAS ist eine solche Änderung dann nicht wesentlich, wenn die Änderung des sicherheitsrelevanten Programms zur Verbesserung der Sicherheit der Maschine dient. Z.B. kann das der Fall sein, wenn sich der Stand der (sicherheits-)Technik geändert hat, und Zugänge zur Maschine nun in der SSPS verriegelt (d.h. eingebunden) werden müssen.

Erzeugt man aber eine neue Gefährdung / erhöht ein Risiko, zu dessen hinreichender Minderung eine Schutzeinrichtung eingesetzt wird, ist in diesem Zusammenhang nach Aussage des BMAS eine Änderung der Signalverknüpfung in der Programmierung der SSPS nicht möglich, ohne zu einer wesentlichen Veränderung zu gelangen.

Das bedeutet, die Änderung des Programms der SSPS kann zu einer wesentlichen Veränderung führen.


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Interpretation - nicht sicherheitsrelevante Steuerung

Eine Softwareänderung nach EU-Blue Guide, die die Konformität des Produktes nicht beeinflussen kann, bezieht sich in Bezug auf die MRL regelmäßig auf dessen nicht sicherheitsrelevante Steuerung.

Diese Änderungen können zwar ein Risiko erhöhen (z.B. schnellere Drehzahl eines Motors) bzw. eine neue Gefährdung erzeugen, die Maschine kann dadurch aber nicht unsicher werden. Somit ist eine solche Änderung auch nach BMAS Papier nicht wesentlich.


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Rechtliche Basis

Der EU-Blue Guide lässt sich zu Softwareänderungen wie folgt aus:

"Softwareaktualisierungen oder -reparaturen könnten Instandhaltungsarbeiten gleichgesetzt werden, sofern sie ein bereits auf dem Markt befindliches Produkt nicht so verändern, dass die Konformität mit den geltenden Anforderungen beeinträchtigt werden kann."

Das BMAS erläutert zwar keine Softwareänderungen, schreibt aber zu einfachen Schutzeinrichtungen:


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Untersuchte Gefährdung "Bruchrisiko beim Betrieb"

Untersuchte Gefährdung:
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang I, Nr. 1.3.2 "Bruchrisiko beim Betrieb"


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Untersuchte Gefährdung "Ergonomie"

Untersuchte Gefährdung:
Maschinenrichtlinie 2006/42/EG, Anhang I, Nr. 1.1.6 "Ergonomie"


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