Die 10 aktuellsten Einträge aus CE-FAQ

Auf dieser Seite finden Sie die letzten 10 Einträge, die ich im Bereich CE-FAQ eingestellt habe.

Pumpe (unvollständige) Maschine?

Frage:
Eine Pumpe / ein Pumpenaggregat muss vom Anwender in den meisten Fällen vor Ort montiert werden. Insofern fehlen bei einer Pumpe / einem Pumpenaggregat grundsätzlich Teile / Arbeitsgänge, bevor diese bestimmungsgemäß in Betrieb genommen werden kann. Wie ist eine solche Pumpe / ein solches Pumpenaggregat nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG einzuordnen?

Antwort:
Diese Frage kann nicht pauschal beantwortet werden. Es kommt darauf an, wie die einzelne Pumpe vom Hersteller ausgestattet ist. Das Ergebnis einer Prüfung kann im konkreten Einzelfall sein:


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Sind einzelne Filtereinsätze Sicherheitsbauteile?

Frage:
Sind Filter zum Einsatz in "Systeme zur Beseitigung von Emissionen" (siehe Anhang V, Nr. 6) Sicherheitsbauteile oder handelt es sich hierbei lediglich um Zubehör, dass für sich allein genommen nicht unter den Anwendungsbereich der Maschinenrichtlinie fällt?

Antwort:


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Regelarmatur (unvollständige) Maschine

Frage:
Ein Stellungsregler einer Armatur ist über einen Wellenzapfen mit dem Antrieb einer Armatur (Regelventil) verbunden. Der Stellungsregler regelt den Öffnungsgrad des Ventils mittels eines  Stellsignals im Milliamperebereich. Die Vorgaben für den Öffnungsgrad erfolgen über einen pneumatischen Stellantrieb. Diese komplette Regeleinheit wird vom Endverwender bestimmungsgemäß in eine Rohrleitung einer Anlage integriert. Wie ist dieses Produkt nach der Maschinenrichtlinie einzuordnen?

Antwort:
Nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ist die Armatur, soweit sie der Definition in Artikel 2a), 2. Spiegelstrich entspricht, eine sog. vollständige Maschine. Sie wird mit einer


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Pumpen: Maschinen- plus Druckgeräterichtlinie anwenden?

Frage:
Muss bei Pumpen neben der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG auch die Druckgeräterichtlinie 2014/68/EU angewendet werden?

Antwort:
Grundsätzlich muss der Hersteller von Pumpen beim Inverkehrbringen alle einschlägigen Rechtsvorschriften beachten. D.h. hinsichtlich der Anwendung der EG-/EU-Richtlinien zum freien Warenverkehr - den sogenannten "CE-Richtlinien" - muss er im Einzelfall prüfen, von welchen dieser Richtlinien die konkrete Pumpe erfasst wird.


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PEDELEC - Fahrrad mit Hilfsmotor = Maschine?

Frage:
Ist ein Fahrrad mit Unterstützung der menschlichen Antriebskraft durch einen Elektromotor (PEDELEC), der nur zugeschaltet wird, wenn getreten wird, eine Maschine im Sinne der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG?

Antwort:
Diese Fahrzeuge entsprechen der Maschinendefinition in Artikel 2 a der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG und sind nur insoweit vom Anwendungsbereich der Maschinenrichtlinie ausgenommen, wie sie von einer der Ausnahmen der Maschinenrichtlinie erfasst werden. Siehe hierzu die Ausnahmeliste in Artikel 1 Absatz 2 der Maschinenrichtlinie. So klammert z. B. die hier aufgeführte und grundsätzlich in Betracht kommende


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Zentrale Abluftanlage Sicherheitsbauteil einer Maschine?

Frage:
Eine Maschine emittiert beim Betrieb gesundheitsgefährdende Stoffe. Die Maschine soll an eine beim Betreiber vorhandene zentrale Abluftanlage angebunden werden. Um sicherzustellen, dass die Maschine nur in Betrieb genommen werden kann, wenn die zentrale Abluftanlage in Betrieb ist, wird ein Durchflussmesser im Abluftkanal der Maschine installiert und mit der Steuerung der Maschine verbunden.

Reicht diese Maßnahme des Maschinenherstellers aus? Darf die Maschine ohne Abluftanlage und mit lediglich einer Schnittstellenüberwachung als


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Risikobeurteilung bei auswechselbaren Ausrüstungen

Frage:
Durch die Spannzylinder einer auswechselbaren Ausrüstung besteht eine erhebliche Gefährdung. Diese Gefährdung tritt allerdings erst nach Einbau der auswechselbaren Ausrüstung in die dafür vorgesehene Maschine auf, da erst dann die Energie für das Ingangsetzen der Spannzylinder zugeführt wird. Die Ausrüstung befindet sich dann aber im Schutzbereich dieser Maschine, so dass deren


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Zusammenhang zwischen EN ISO 12100 und EN ISO 13849-1?

Frage:
Welcher Zusammenhang besteht zwischen EN ISO 12100 und EN ISO 13849-1?

Antwort:
Die EN ISO 13849-1 "Sicherheitsbezogene Teile von Steuerungen" baut auf der EN ISO 14121-1 "Risikobeurteilung" auf, die durch die EN ISO 12100 abgelöst wurde. Siehe hierzu EN ISO 13849-1, Bild 1, dass diesen Zusammenhang graphisch darstellt.

Die EN ISO 12100 dient der Ermittlung des Risikos, das von einer Maschine ausgeht und ist Basis für den Hersteller, um Maßnahmen festzulegen, dass eine ausreichende Sicherheit einer Maschine erreicht wird. Die "ausreichende Sicherheit" einer Maschine hängt von mehreren Faktoren ab und ist von Maschine zu Maschine unterschiedlich. Das, was z. B. bei einer Kettensäge als ausreichend sicher angesehen wird, reicht bei einer Küchenmaschine nicht. Das komplexe System wird in der EN ISO 12100 für alle Arten von Maschinen anwendbar dargestellt. Bei der Risikobeurteilung kommt es wegen der diversen "Freiheitsgrade" und insbesondere wegen der je nach Maschinenart stark differierenden Risiken, die in der Fachwelt akzeptierten werden, wesentlich auf die Erfahrung der Konstrukteurs an. Das komplexe System lässt sich in einem übersichtlichen Risikographen oder mathematischen System mit eindeutig vorgegebenen Lösungen nicht darstellen. Zu berücksichtigen ist im konkreten Einzelfall, der Stand der Technik für die betreffende Maschine. Eine gute Hilfe bieten deshalb harmonisierte Normen, die für die konkrete Maschine / Situation Lösungen vorgeben, die in der Fachwelt akzeptiert sind.


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Risikobeurteilung mitliefern?

Frage:
Muss der Hersteller die Risikobeurteilung an den Kunden weiter geben?

Antwort:
Die Risikobeurteilung nach Anhang I der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ist Bestandteil der technischen Unterlagen

  • nach Anhang VII A Nr. 1a der Maschinenrichtlinie für Maschinen

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Risikobeurteilung bei Anwendung einer C-Norm?

Frage:
Ein Hersteller baut eine Maschine komplett nach einer harmonisierten "C-Norm", die im europäischen Amtsblatt als "konformitätsvermutend" für die Erfüllung der Anforderungen der Maschinenrichtlinie veröffentlicht wurde. D.h. diese Norm deckt danach alle Gefährdungen, die von der Maschine ausgehen, ab. Muss der Hersteller in diesem Fall trotzdem eine Risikobeurteilung durchführen.

Antwort:


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